Beitrag #2:
Ich bin Julia und das ist meine Heldenreise

Ein kleiner Einblick in die Welt einer Frau, die die Grenzen ihrer Komfortzone mit purer Lebenslust gesprengt hat, zum Abenteurer, Kosmopolit und Weltenbummler transformiert ist und auf ihrer Reise ihre Berufung zum Selbstliebe Coach entdeckt hat. 

Ein sonniges MOiN! ☀️💗 aus Hamburg!

Ich möchte Dir heute meine Geschichte erzählen. 
Geboren bin ich im Osten hinter Mauern und aufgewachsen zwischen zwei Karnevalsvereinen im beschaulichen Solingen – von mir auch gerne Komfortzonenhausen genannt. 

(Die Karnevalsvereine sind demnach Düsseldorf & Cöllefornia🤹‍♀️)

Leben ist das was passiert, während Du beschäftigt bist, andere Pläne zu machen. – John Lennon

Mein ursprünglicher Plan war es, soziale Arbeit zu studieren und als Streetworker Prostituierten und misshandelten Kindern zu helfen.

Was ichgeworden bin? EventmanagerinKein Kommentar 😅

Ich arbeitete sowohl als Angestellte in verschiedenen Agenturen (größtenteils im Automotive Bereich), als auch freiberuflich, wo ich das Glück hatte, freie Trauungen, große Geburtstage und Firmenfeiern umzusetzen. Später beschloss ich außerdem meine Expertise im Sales im Innen- und Außendienst auszubauen.

Ich wollte schon immer mal ins Fernsehen! #JuliaSuperstar 

Überraschenderweise arbeitete ich plötzlich in Köln Ossendorf gegenüber der TV Studios und trug mich prompt in den Newsletter ein, um ab sofort, fester Bestandteil des Publikums zu sein. Doch dann kam alles anders. Ich bewarb mich für eine Glücksspielshow und weil ich anscheinend mein Money Mindset plötzlich ziemlich gut im Griff hatte, gewann ich beim zweiten Versuch mein Startkapital, um Komfortzonenhausen  zu verlassen und nach Hamburg zu ziehen. 

Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an

In Hamburg verfolgte ich das Motto „Alles glänzt, so schön neu“, welches mir Peter Fox jeden Tag einbläute und drehte mich zu 180 Grad.

Ich verliebte mich hollywoodreif zum ersten Mal in eine Frau und outete mich. Warum hollywoodreif? Ich war 27, hatte mich zuvor nie für Frauen interessiert und plötzlich stand sie da und um sie herum, war dieses Feuerwerk. Dieser Moment hat mein gesamtes Leben verändert und so viel intensiver, schöner und wertvoller gemacht. Ich hab ihr später sogar ein Tattoo gewidmet.

Ich genoss mein neues Leben also in vollen Zügen. Jeden Tag entdeckte ich neue Dinge, ich wurde sogar von heute auf morgen Vegetarierin.

Und ab diesem Moment fing ich an zu begreifen, dass einfach ALLES möglich ist. 
Ich fing an zu leben. 

Es war einer dieser Tage, der sich anfühlt wie jeder andere, doch abends ist plötzlich alles anders. Ich wurde inspiriert von einer Kollegin die berichtete, dass eine Freundin von ihr gerade allein durch Mexiko reist. „Das möchte ich auch“.

Einige Stolpersteine und eine intensive mentale Reise später, kündigte ich meinen sicheren Job, verdiente mir mein Reisebudget als Kellnerin (ohne vorher jemals ein Tablett gehalten zu haben) und hatte ein Jahr später ein One Way Ticket nach Mexiko in der Tasche und genügend Geld, um 12 Monate unterwegs zu sein.

WER BIN ICH UND WAS MACH ICH HIER?
Das Erste, was ich alleine unternehme, ist eine Reise in ein fremdes Land mit einem One Way Ticket im Gepäck? #TYPISCHJULIA 😂

Die Reise war der Beginn von etwas Großem.
Was ich damals noch nicht wusste: Bereits am ersten Tag in Mexiko lernte ich etwas ganz Wichtiges und machte bereits den ersten Schritt in Richtung Selbstliebe: 
Ich trat in Kommunikation mit mir selbst. 

 

Jeden Tag hieß es: Na, schon fit oder lieber noch schlafen? Na, worauf hast Du Hunger? Was steht heute an? Und mit wem? Wann reist Du weiter? Wohin? Wo schläfst Du? usw. 

Und umso freier mein Geist wurde und umso mehr ich mit mir selbst in Verbindung trat, desto schwächer wurde mein Verdrängungsmechanismus. Ich hatte so viele Altlasten, Unverarbeitetes und Schmerzhaftes mühsam in kleine Boxen  ganz tief in meinem Unterbewusstsein verstaut, was mich plötzlich übermannte

Es war Zeit, sich meinen inneren Dämonen zu stellen. 

Wir arbeiteten viel daran. Wen ich mit wir meine?
Meine innere Stimme und ich.

Ich muss gestehen, dass ich anfangs ziemlich überfordert war. Im Alltag geht diese Verbindung zum eigenen Ich so sehr verloren und plötzlich war da nur noch Ich. Und es war so laut. Es war anstrengend und auch etwas nervig, ja, und dann noch dieser fiese „Herr Innerer Kritiker“, der ziemlich gemein und nachtragend war. 

Jeder, der sich mit persönlicher Entwicklung auseinandersetzt, kommt an diesen Punkt. Sicherlich nimmt ihn jeder ganz individuell für sich wahr, nur kommt keiner herum, sich seinen Dämonen zu stellen. Und das ist gut. 

Ich lernte so viel über mich selbst. Erfand mich immer wieder neu. Spürte wieder wie meine Energien fließen. Und wurde mir selbst mein bester Freund.

So erlebte ich eine 6 monatige wundervolle Reise durch Mexiko, auf der mir Menschen aus der ganzen Welt meinen Wachstum spiegelten und nun zu meinen engsten Freunden gehören.

Meine Metamorphose war in vollem Gang! 

Nach der Reise flog ich für zwei Wochen nach Hamburg. Grund: Heimweh.

Ich habe noch nie ein luxuriöseres Gefühl erleben dürfen.
Heimweh. Das ist dieses Gefühl, wenn man weiss wo man hingehört.
Wenn man weiss, wo man sich wohl und geliebt fühlt.
Da ist der Ort, wo die Seele leben möchte. 

Weil ich noch Zeit & Geld übrig und mein Heimweh gestillt hatte, entschied ich mich für 3 weitere Monate reisen zu gehen. Ich flog nach Sri Lanka.
Ein neues Land. Eine neue Sprache. Eine neue Kultur. Eine neue Zeitzone. Und ganz viel Buddha!

Für mich gab es dort nur einen logischen Schritt: Ich möchte lernen wie man meditiert. Und weil ich schon immer ein Kind der Extreme war, entschied ich mich für ein 10 tägiges Schweigeretreat.

 

Ich tauchte tief in mein Unterbewusstsein ein und entdeckte,
dass ich keine Liebe für mich empfand.

Falls Du noch nie meditiert hast:
Meditation ist wie sehr realistisches Träumen im Wachzustand.  Du hast plötzlich Zugang zu fast all Deinen Erinnerungen und Gefühlen, bis in die Kindheit zurück. Es ist der Wahnsinn, zu was unser Geist fähig ist.

Ich nutzte die Chance tiefer und tiefer in mein Unterbewusstsein einzutauchen. Nach vier Tagen kam ich an einen Punkt, der sich wie eine zähe Masse anfühlte. Es waren meine Ängste. Ich sprang rein und entdeckte so viele Gründe für meine fast schon selbstzerstörerischen Verhaltenszüge. Gründe, warum ich viel zu lange in Situationen verharrte, die mir nicht gut taten. Beziehungen, Jobs, Freundschaften.

Es war so intensiv, dass ich aufhören musste, weil ich meine Tränen nicht mehr halten konnte. Ich fühlte mich sehr verwundbar und hielt darum für die kommenden vier Tage, ein großes gelbes Sitzkissen als Schutz vor meinen Körper. Selbst in der Meditation und beim Schlafen.

Mein Verlassen der Meditation blieb nicht unbemerkt und obwohl wir geschwiegen haben, kam mir die Assistenz unseres Lehrers hinterher. Ich weinte bitterlich. Es fühlte sich an wie eine Befreiung. Sie setzt sich zu mir und sagte das Schönste, was sie in dem Moment hätte sagen können: Julia, ich bewundere Dich. Man sieht wie ernst Du es nimmst und wie sehr Du gerade wächst.
Und weißt Du was? Du bist eine Blume und jetzt blühst Du.

Dieser Moment, war der wichtigste Moment auf meiner 9 monatigen Reise

Ich reflektierte meinen Weg, seit ich Solingen verlassen hab und mir wurde klar, dass ich zu einem Geschenk für diese Welt geworden bin. Ich bin ein bewusst lebender Mensch, voller Liebe und Träume und ich habe das größte Maß an Liebe verdient: Die Selbstliebe.

Ich verzieh mir meine Fehler, ich nahm mich selbst in den Arm und fühlte mich. Ich war mit mir im Reinen. Und das war der Moment, an dem jede Blockade gelöst war und die Kreativität einsetzte.

Ich möchte diese Erkenntnis weitergeben, dieses Gefühl teilen und es Menschen ermöglich, sich auf ihren eigenen Weg zu begeben. Raus aus der Komfortzone, rein in die Selbstliebe und in ein Leben voller Möglichkeiten.

Ich visualisierte mich als Coach/ Trainer für Selbstliebe.
Und ich visualisierte meine Community, die Self Love Rebels.

Rebellen, die sich nicht unterkriegen lassen von ihrer toxischen Umwelt und mit an sich selbst gerichteter Liebe, starkem Selbstwertgefühl und -bewusstsein, mit Mut und Tatendrang und dem größten Selbstvertrauen, für sich einstehen und ihren eigenen Weg gehen.


Und so landen wir im Hier und Jetzt
Alles das, was ich vor 1,5 Jahren in der Meditation visualisiert habe, ist heute Realität. Und da wartet noch so viel mehr!